Ein Blick in Europa

von Olga Mischtschenko
 
Am 13. März entdeckte die Permer Jugend für sich neue Möglichkeiten, die mit dem Studium und der Arbeit, der Teilnahme an Freiwilligenbewegungen und kulturellen Aktionen verbunden sind. An diesem Tage wurde das “Café Europa” geöffnet – ein kulturelles Projekt, das schon das zweite Mal in Perm stattfindet. Die Gäste können hier Information über Forschungsaufenthalte, Programme für Jugendliche, internationale Austausche und Stiftungen bekommen, die mit Jugendlichen aus allen Ländern der EU arbeiten. 
 
Das Informationscafé findet mit der Unterstützung vom Kultur- und Massenmedienministerium der Permer Region und der Verwaltung der Stadt Perm statt. Die Organisatoren sind das Goethe-Institut und das Projekt „Bürgeraktivität”. Café Europa bietet seinen Gästen eine schöne Möglichkeit, sich in einer ungezwungenen Atmosphäre mit Vertretern der internationalen Stiftungen zu unterhalten sowie neue Horizonte für die Ausbildung und die Karriere zu entdecken.
 
Das Programm des Informationscafés war von Auftritten der Vertreter verschiedener internationaler Gesellschaften erfüllt. Sie erzählten ausführlich über angebotene Möglichkeiten. Darunter sind zum Beispiel Stipendien von verschieden Stiftungen für junge Leute, die in einem bestimmten Bereich aktiv sind, Wettbewerbsprogramme für Studenten, Lehrer, das Au-pair-Jahr und junge Forscher, die schlecht oder gut Fremdsprachen beherrschen.


Mit Erfolg fand der geplante Rundtisch statt. Seine Gäste waren Egor Kasakov, Leiter der Jugendpolitikabteilung des Kulturministeriums, Petr Kasakov, Vertriebsleiter der Gesellschaft “Honka” und Aleksey Gribanbov, Abgeordnete der Stadtduma. Das Thema des Rundtisches war die berufliche Zukunft der heutigen Jugend und Kompetenzen junger Fachleute, die aus der Sicht der Politik und des Business auf dem Arbeitsmarkt wichtig sind.
 
Petr Kasakov meint, ein junger Fachmann müsse aktiv tätig sein. Diese Schlüsselqualifikationen würden oft nicht beim Einstellungsgespräch, sondern erst bei der eigentlichen Arbeit gezeigt werden. Egor Kasakov hat bemerkt, nicht alle junge Leute würden ihre Rechte kennen, nicht alle Jugendlichen seien wirklich im Bilde, was ihnen angeboten, gestattet oder verboten werde.
 
Die Gäste von “Café Europa” waren aktiv an aktuellen Fragen interessiert. Außerdem haben sie nicht nur die Unterhaltung und neue Information, sonder auch Gitarremusik live genossen. Evelina Birjukova, Koordinatorin des Kontaktbüros Goethe-Institut in Perm findet, das Café Europa sei ein interessantes und nützliches Projekt für junge Permer. Es sei aufs Informieren über Stipendienprogramme der EU ausgerichtet. Mit dem Café Europa streben wir danach, die akademische Mobilität der Jugend zu entwickeln und zu fördern, die heute von groβer Bedeutung sei.

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